Der meistgesuchte Terrorist Indonesiens ist tot. Dulmatin, der als einer der Drahtzieher des Anschlags auf Bali im Jahr 2002 galt, ist bei einem Anti-Terror-Einsatz in einem Internet-Café bei Jakarta erschossen worden. Das bestätigte Indonesiens Präsident Yudhoyono. Bernd Musch-Borowska berichtet. [mehr]
US-Vizepräsident Biden hat seine Nahostreise fortgesetzt. Erneut kritisierte er die israelischen Pläne, 1600 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem zu bauen. Diese Entscheidung untergrabe das für Friedensgespräche nötige Vertrauen, sagte er nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas. [mehr]
14 der letzten 20 Jahre hat Aung San Suu Kyi in Unfreiheit verbracht - und genau deswegen verweigern ihr die Generäle in Myanmar jetzt die Teilnahme an der Parlamentswahl. Denn laut neuem Wahlgesetz dürfen Gefangene nicht in einer Partei sein oder sich wählen lassen. Bernd Musch-Borowska berichtet. [mehr]
Bei einem Angriff auf ein Büro der Hilfsorganisation World Vision im Nordwesten Pakistans sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Mehrere Personen wurden verletzt, als mit Handgranaten bewaffnete Männer das Büro in der Erdbebenregion Mansehra stürmten. Kai Küstner berichtet. [mehr]
Scheich Mohammed Said Tantawi, der oberste islamische Geistliche Ägyptens und die wichtigste Autorität des sunnitischen Islam, ist tot. Der 81-Jährige starb in Saudi-Arabien an einem Herzinfarkt. Tantawi stand für ein moderates Verständnis des Islam. Esther Saoub mit einem Nachruf. [mehr]
Hunderte Autofahrer bleiben stecken, 1000 Kilometer Autobahn sind voller Schnee und ein Sturm reißt einen Frachter vom Anker - der Winter hat Italien fest im Griff. Als wäre das alles nicht genug, regnet es an der Küste ohne Unterlass. Aus Angst vor Erdrutschen wurden Autobahnen gesperrt. Stefan Troendle berichtet. [mehr]
Seit ihrem Amtsantritt Anfang Dezember kämpft die Britin Ashton mit strukturellen Problemen und politischem Gegenwind. Entsprechend niederschmetternd ist die 100-Tage-Bilanz der höchsten EU-Außenpolitikerin. Kritiker bemängeln vor allem ihr fehlendes inhaltliches Profil. Martin Bohne fasst die Stimmung zusammen. [mehr]
In autoritären Staaten spielt das Internet für Oppositionelle eine zentrale Rolle: Dadurch können sie sich vernetzen und Dinge verbreiten, über die ansonsten geschwiegen worden wäre. Ob das Internet so zum Demokratie-Öffner werden kann, diskutierten Menschenrechtler in Genf. Volker Schwenck war dabei. [video]